Schwermetalltest
Durch Umweltverschmutzung und Schadstoffbelastung wird unser Organismus zunehmend belastet, u.a. auch mit Schwermetallen. Vor der Industrialisierung war die Belastung der Stadtbevölkerung 500 -1000 Mal geringer als heute.
Die schleichende Vergiftung von Geweben und Organen mit Schwermetallen über Jahre führt zu toxischen Reaktionen und damit zu schweren gesundheitlichen Störungen oder ernsten Erkrankungen.
Über die Nahrungskette, durch Einatmen oder über die Haut gelangen Umweltgifte und toxische Schwermetalle in unseren Organismus, z.B. Blei aus Autoabgasen, Cadmium aus Zigarettenrauch oder Quecksilber aus Amalgamplomben.
Schwermetalle fördern die Bildung freier Radikale, die zu Zell- und Gewebsschädigungen führen können. Schwermetalle verdrängen Mineralstoffe und Spurenelemente von ihrer für die Funktion wichtigen Position in Enzymen, so dass der Stoffwechsel blockiert wird.
Schwermetall-Belastungen stellen zudem massive Blockaden in der Therapie dar.
Ich führe in meiner Praxis den MK-Schwermetalltest durch, bei dem im Urin, Speichel aber auch Leitungswasser Textilien etc.) auf folgende Schwermetalle getestet wird:
Blei
Aufnahme z.B. über Atemluft, Nahrung, Trinkwasser, beruflichen Kontakt
Mögliche Folgen: Nervenschäden, Blutarmut, eingeschränkte Fruchtbarkeit,
bei Kindern verminderter IQ, Ruhelosigkeit, artnäckige Verstopfung
Cadmium
Aufnahme z.B. über Atemluft, Nahrungsmittel (Meeresfrüchte, gehärtete Fette), Zigarettenrauch, Kunststoffe
Mögliche Folgen: Krebserkrankungen, Anämie, Osteoporose
Kupfer - in geringen Mengen lebensnotwendiges Spurenelement, hochdosiert giftig
Aufnahme z.B. über Trinkwasser (Kupferrohre), Kochgeschirr, Intra-Uterin-Spiralen
Mögliche Folgen: Tumore, rheumatische Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen
Quecksilber - eines der gefährlichsten Schwermetalle (kann Blut/Hirn- und Plazentaschranke durchdringen)
Aufnahme z.B. über Zahnamalgam, Nahrung (fetter Fisch, Muscheln) beruflicher Kontakt
Mögliche Folgen: Nervenschäden, Hormonstörungen, chronische Infekte u.v.m.
Zink - in geringen Mengen lebensnotwendiges Spurenelement, hochdosiert giftig
Aufnahme z.B. über verzinkte Rohre, beruflichen Kontakt
Mögliche Folgen: oxidative Belastung, Blutarmut